Briefe 2007

Dienende Kirche


"Wenn die Kirche nicht dient, dient sie zu nichts!" Dieses Zitat des Bischofs Jacques Gaillot ist Programm. Eine Kirche ist nie nur Selbstzweck, sondern wird vor allem sichtbar in ihrer dienenden Haltung den Menschen gegenüber. Ob "Option für die Armen", oder "Soziale Gerechtigkeit", es geht immer darum, Menschen in ihrer Lebenssituation beizustehen, in ihrer Einsamkeit oder in ihren Sorgen, in ihrer Armut oder ihren Krisen, in ihrer Krankheit oder in ihrer Not. In der Pastoral reden wir von Caritas, was übersetzt soviel bedeutet wie Nächstenliebe. 
"Du sollst den Herrn deinen Gott lieben,…. und deinen Nächsten wie dich selbst. Darauf bauend gründen die unzähligen kirchlichen Hilfswerke. Immer geht es darum, den bedürftigen Menschen, ob vor Ort oder draußen in der Welt durch unser Handeln und durch unsere Hilfe ein wenig vom Reich Gottes aufscheinen zu lassen und ihre Lebensbedingungen zu verbessern.

Auch unsere Gemeindearbeit bewegt sich auf diesem Gebiet auf vielseitige Weise: Ob an der Pfarrhaustür, oder im Sozialausschuss, in der häuslichen Kommunionfeier, bei Kranken- und Geburtstagsbesuchen, bei Seniorennachmittagen, bei Kleider - und Spendenaktionen, bei den Sternsingern, bei der Unterstützung der sozialen Angebote in Weil der Stadt, oder auch durch Unterstützung gezielter Projekte im armen und fernen Ausland. Dieser Gemeindebrief stellt ihnen hintergründig wie auch ganz konkret einige Beispiele unsere Sozialarbeit in unserer Kirchengemeinde vor.

Vielleicht entdecken Sie darin einige Anregungen, selbst die Liebe zu ihren Nächsten Wirklichkeit werden zu lassen.
Heinrich Lutz 

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Kirche und Kunst


"Die Bilder des Schönen, in denen sich das Geheimnis des unsichtbaren Gottes versichtbart, gehören zum christlichen Kult."

Dieses Zitat vom einstigen Kardinal und heutigen Papst Benedikt XVI. zeigt die enge Verbindung von Kunst und Kirche. Die Kunst leistet einen eigenständigen, durch Theologie und Philosophie nicht ersetzbaren Beitrag zum Verständnis des christlichen Glaubens. Die Kunst war von jeher ein Mittel, um die Botschaft Gottes allen Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen und Kulturen zu vermitteln. Im reichen sakralen Kunsterbe spiegelt sich die über 2000jährige Geschichte der Kirche wider. Wir brauchen nicht unbedingt ins Museum zu gehen, um Kunst hautnah zu erleben. In unserer Kirchengemeinde gibt es eine Fülle von Kunstgegenständen. Es lohnt sich, sie zu betrachten, zu deuten und sich von ihnen inspirieren zu lassen. Dieser Gemeindebrief möchte Sie gerade jetzt in der Ferienzeit verführen, die Kunstschätze unserer Kirchengemeinde einmal näher in den Blick zu nehmen, gleichsam nur als Appetithäppchen. Denn es ließe sich ein ganzer Bildband über die vielfältigen und verschiedenen Kunstgegenstände erstellen. Wir stellen Ihnen auch zwei Menschen aus unserer Gemeinde vor, die sich mit Kunst und Religion beschäftigen. Und wie immer blicken wir auch mit einem Auge über den Kirchturm hinaus. Der Blick schweift nach Bad Urach in die Kartause Güterstein.

Ich wünsche Ihnen einige inspirierende Stunden.
Pastoralrefent Heinrich Lutz 

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Jugend: Kirche von morgen?


Jugendarbeit ist ein aufreibendes Geschäft.
Dies erfahren wir als Eltern zu Hause, als Lehrer und Erzieher im Kindergarten oder in der Schule. Den Jugendlichen mit Kirche vertraut zu machen, ist bleibende und nach wie vor eine schwere Aufgabe der Gemeinde und deren Seelsorger. Ob bei der Taufkatechese, in der Vorbereitung auf die Erstkommunion oder auf die Firmung, oder auch in der offenen oder verbandlichen Jugendarbeit: Es ist inzwischen eine große Herausforderung an alle Haupt- und Ehrenamtlichen geworden, sich mit jungen Menschen auf einen Weg zu begeben, der ihnen den Mehrwert von Glaube und christlichen Werten aufzeigt. Was sich einerseits auf dem Weltjugendtag in Köln zugetragen hat, was sich in den Katholikentagen oder evang. Kirchentagen an Aufbruchstimmung ereignet, spiegelt nicht unbedingt die Situation der jungen Generation in den Gemeinden wieder. Hier ist die Realität eine andere.

Ob offene und freie Angebote für Kinder und Jugendliche, ob Jugendarbeit in einem Verband wie z.B. bei den Pfadfindern oder in der Kolpingjugend, überall stellen sich heute dieselben Fragen. Wie eng verbunden wollen die jungen Menschen heute mit der Kirche vor Ort sein? Wie tief oder wie oberflächlich wollen sie sich einbringen? Und was ist das Spezifische an der Kirchlichen Jugendarbeit gegenüber anderen Angeboten? Dazu hat der sog. "Runde Tisch" nach einem langen Prozess ein Leitbild für unsere Gemeinde geschaffen, das den Rahmen unserer kirchlichen Jugendarbeit bilden soll.

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