Unsere Gemeinde

Grüß Gott


"Wir alle sind Kirche!" so sagt das Zweite Vatikanische Konzil.
Eine Gemeinde setzt sich zusammen aus vielen Getauften, die Kirche Jesu sind. Diese Menschen bilden die Gemeinde, bauen die Gemeinde auf, treffen sich zum Gottesdienst, suchen Begegnung untereinander, feiern Feste, schauen über den eigenen Kirchturm hinaus, nehmen einander an. Keiner darf in der Gemeinde ein Fremder sein, auch der nicht, der zur Kirche keinen oder keinen großen Kontakt mehr hat. Wir alle sind Kirche! Wir wollen unsere Türen und Tore offen halten.
Wir wollen einladen, mit uns immer mehr Kirche und Gemeinde Jesu zu werden.


Wer mitmacht, erlebt Gemeinde!


Traditionelles Brauchtum wird in Weil der Stadt hoch geschätzt: Jährlich versammelt sich die Gemeinde zu Prozessionen in Wald und Feld. Ein Höhepunkt ist die Himmelfahrtsprozession. In Weil der Stadt auch "Schinkenprozession" genannt, weil sich Frau, Kind und Mann auf die Wanderschaft begeben, um zusammen Gottesdienst unter freiem Himmel zu feiern. Wichtig ist auch der 29. Juni, das Fest der Heiligen Aposten Petrus und Paulus, denen unsere Kirche in Weil der Stadt geweiht ist. Hier feiert die Gemeinde das Patrozinium. Eine weitere Prozession findet an Fronleichnam statt, wo die ganze Gemeinde traditionellerweise durch die Stadt zieht, beginnend mit der Eucharistiefeier am Viehmarktplatz. 

Wer sich in für die Musik begeistern kann, liegt hier ebenfalls richtig. Zahlreiche Angebote laden zum Mitsingen ein. Schon den Kindern bietet sich im Kinderchor die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung der Gottesdienste zu beteiligen. Die Großen können beim Kirchenchor, den PP-Singers oder bei der Choralschola mitsingen . Wer nur gern zuhört, der sei auf die stattfindenen Kirchenkonzerte verwiesen.


Grundvollzüge der Gemeinde


Die Verkündigung
Die Katechese, das heißt, die Hinführung und Vorbereitung des Christen in die Gemeinde, wird in unserer Gemeinde von vielen ehrenamtlichen Frauen und Männern mitgetragen - in Begleitung von Hauptamtlichen. Das gilt sowohl für die Taufe in Form eines Taufseminars als auch für die Erstkommunion in Kleingruppen. Im Alter von 16-17 Jahren darf sich der junge Christ entscheiden, ob die Eingliederung in die Gemeinde der Glaubenden in der Firmung vollendet werden soll. Was früher in der Taufe die Eltern stellvertretend getan haben, muss die und der Jugendliche bei der Firmung selbst tun: den Glauben an Jesus Christus, den Gesalbten zu bekennen.

Die Diakonie
Im Bereich der Diakonie, also im "Dienst am Menschen", findet eine Zusammenarbeit mit dem Altenzentrum der Caritas in Weil der Stadt statt. Die Feier der Eucharistie ist ebenso wichtig, wie die Begleitung der Menschen dort. Ehrenamtliche Mitarbeiter der Gemeinde machen sich auf den Weg, um kranken und hilfsbedürftigen Gemeindemitgliedern die Hl. Kommunion nach Hause zu bringen. Die Einrichtung des Geburtstags- Besuchsdienstes ist ebenso wichtig und nicht mehr wegzudenken.

Die Liturgie
Die stattfindenden Gottesdienste an den Sonn- und Werktagen verteilen sich auf verschiedene Gottesdienstorte. Diese können sie unter der Rubrik Kirchen erfahren und näher kennenlernen. Die Gottesdienstzeiten erfahren sie auf der Seite Gottesdienste Nicht nur Eucharistiefeiern finden statt, sondern auch Andachten, Laudes-Gebe und Wortgottesdienste. Hierbei werden von den Gemeindemitgliedern Lektoren- und Kommunionhelferdienste verschiedene Dienste übernommen.

Gemeinde lebt vom Mitmachen
In vielerlei Hinsicht bietet die Gemeinde die Möglichkeit, sich aktiv am Gemeindeleben zu beteiligen. Nicht nur die bereits erwähnten Chöre bieten Raum zur Entfaltung, sondern auch Lektoren- und Kommunionhelferdienste werden von Gemeindemitgliedern gerne übernommen. Manche erklären sich dazu bereit, den Kranken und jenen, die nicht mehr selbst zur Kirche kommen können, die Kommunion nach Hause zu bringen.

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Eine Kirchengemeinde ist ohne eine Vielzahl von ehrenamtlichen Diensten nicht denkbar. Ehrenamtliches Engagement ist nicht nur hoch genug zu schätzen, sondern wird in unserer Gemeinde auch gut praktiziert. Die vielen Dienste im einzelnen hervorzuheben, ist gar nicht möglich. So seien nur einige erwähnt, die vielleicht schon bekannt sind und für die Verstärkung immer wieder denkbar ist:
Vorbereitung der Kinder auf die Erstkommunion, Lektoren und Lektorinnen,
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Besuchsdiensten etc.

Interessenten können sich im Pfarrhaus informieren.


Zusammenarbeit auch über die Gemeinde hinaus


Die Kirchengemeinde arbeitet auch mit Einrichtungen zusammen, die nicht direkt mit der Gemeinde in Verbund stehen. Wichtig ist hier die Arbeit der Sozialstation, der Nachbarschaftshilfe und der Hospizgruppe. Dazu zählt die Familienpflegerin, die von unserer Kirchengemeinde angestellt ist. Schülerinnen und Schüler der Musikschule und des Musikvereins bringen sich bei stattfindenden Konzerten und auch bei der Gestaltung der gottesdienstlichen Feier gerne mit ein. Die Zusammenarbeit mit den Schulen der Stadt wird ebenfalls gefördert.


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