Philatelistische Ausstellung

Martin Luther und die Reformation


Die Sammlung dokumentiert in unzähligen Briefmarken, Stempeln, Ganzsachen, vorphilatelistische Belege u.v.a. das Werden der Reformation.



Reformator werden, ohne es zu wollen
Unter dem Thema: „Martin Luther und die Reformation“ oder: Wie es zur Reformation kam“, zeigt Pastoralreferent i.R. Heinrich Lutz noch einmal seine große philatelistische Sammlung im Stern-Center in Sindelfingen (Erdgeschoss, neben MC Paper). Die Sammlung dokumentiert in unzähligen Briefmarken, Stempeln, Ganzsachen, vorphilatelistische Belege u.v.a. das Werden der Reformation. Diese beginnt nicht erst bei Martin Luther oder Jan Hus, sondern z.B. schon bei Franz von Assisi, der seine geliebte Kirche zur Umkehr bringen wollte. Die Sammlung spannt einen weiten Bogen von den Kaisern und Päpsten des 15. und 16.Jahrhundert, zeigt einige großen Erfindungen zu dieser Zeit und dokumentiert das Leben von Martin Luther. Aber erst nach seinem Ableben begann das Ringen um den „rechten“ Glauben. So zeigt die Sammlung die unterschiedlichen Fortschritte der Reformation in Europa, angefangen vom Konzil zu Trient bis hin zu der  Entstehung der Landeskirchen und der EKG, Luthers Kirchenmusik, Bekennende Kirche, die vielen diakonische Einrichtungen, Evangelische Freikirchen und zu guter Letzt das wichtige Kapitel Ökumene, vor allem nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Die Sammlung, die 50 Rahmen und 600 Blätter umfasst, gibt einen groben Überblick über 500 Jahre Reformation und Kirchengeschichte.
Zu sehen ist die Ausstellung im Stern-Center Sindelfingen ab Mittwoch, 18.10. bis Freitag, 10.11. zu den üblichen Öffnungszeiten, täglich 8 – 20 Uhr (außer Sonntag). Jeden Donnerstag besteht um 18 Uhr die Möglichkeit, an einer kostenlosen Führung durch die Ausstellung mit Heinrich Lutz teilzunehmen. Eine Anmeldung dazu ist nicht erforderlich. Sonderführungen sind in Absprache jederzeit möglich. Die Ausstellung  findet in Zusammenarbeit mit dem Württembergischen Philatelistenverein, Sammlergruppe Sindelfingen, statt.