Briefe 2009

Mit dem Sterben leben


Die Erfahrungen des Todes und der Trauer bleiben uns nicht fern. Tagtäglich erreichen uns Nachrichten vom Tod eines nahen Menschen. Wie damit umgehen, damit Fertigwerden? Bestattung und Trauer scheinen heute oftmals nur noch selten über pragmatische Routine hinauszugelangen. Es sind eingespielte funktionale Abläufe, die unseren Umgang mit dem Tod weitgehend bestimmen. In aller Deutlichkeit führen sie den gesellschaftlichen Verlust vor Augen, zumindest aber den Wandel der klassischen Formen von Erinnerung und Gedächtnis. Schwarze Kleidung wird oftmals mit Verwunderung zur Kenntnis genommen. Menschen, die Trauer zeigen, fühlen sich gesellschaftlich gar ausgegrenzt. Dieser Gemeindebrief möchte Sie über Menschen, die mit "Leben und Sterben" in unserer Gemeinde zu tun haben, informieren, Sie in ihrer Trauer begleiten und Nachdenkenswertes mit auf den Weg geben.

Heinrich Lutz

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Ökumene


Ökumene ist in aller Munde, für den einfachen Christen das Normalste auf der Welt. Viele Menschen können die Kirchenspaltungen im 21. Jahrhundert  nicht mehr verstehen. Der Ruf zur Einheit aller Christen ist laut.  Mag man diese  ökumenischen  Bewegungen auch mit gemischten Gefühlen  betrachten, so sind sie doch stellenweise sehr oberflächlich, stellenweise auch sehr fundiert. Heute gibt es zwischen allen christlichen Kirchen in  Deutschland  auf allen Ebenen beständige institutionelle und informelle Kontakte, eine Vielzahl von theologischen  Dialogen und gemeinsamen Initiativen; die Zusammenarbeit zwischen gleichartigen  kirchlichen Einrichtungen,  Verbänden  und  Gruppen   ist  zur  Selbstverständlichkeit geworden.  Katholikentage  und  evangelische  Kirchentage sind nicht mehr vorstellbar  ohne  deutliche  ökumenische   Akzente.  Die  offiziellen  Feiern 1996  zum  Gedenken  an  den  450. Todestag  des  Reformators  Martin Luther wurden in ökumenischem Geist gestaltet,  die  Teilnahme  katholischer Amtsträger  wie  Gläubigen  hat  nichts Aufsehen erregendes. 2003 wurde der erste Ökumenische Kirchentag in Berlin  gefeiert, im kommenden Jahr soll der zweite in München stattfinden. Regelmäßige  ökumenische  Gottesdienste  benachbarter Gemeinden, die früher  kirchlich  kaum  voneinander Kenntnis  nahmen,  gehören  zur  Normalität.   Die  Einheitsübersetzung  der Bibel (1979) und gemeinsame Gebetstexte   und  Lieder  schaffen  für  die Liturgie  gegenseitige  Vertrautheit. Die  Gebetswoche  für  die  Einheit  der Christen  im  Januar  oder  vor  Pfingsten,  der Weltgebetstag der Frauen im März, der Ökumenische  Kreuzweg der Jugend in der Fastenzeit und die Ökumenische   Bibelwoche  sind  für  viele Christen fester Bestandteil ihres Glaubensvollzuges. Auch in unserer Gemeinde sprudelt es nur  so  von  ökumenischen  Veranstaltungen   und  Gottesdiensten.  Dieser Gemeindebrief  möchte  Ihnen  zum einen  ein  wenig  auf  den  ökumenischen  Grund bringen, und zum anderen   einige  Blitzlichter  aus  dem  ökumenischen  Alltag vermitteln.

Heinrich Lutz

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Adventszeit - Geschenkte Zeit?


Alle Jahre wieder… kommt nicht nur das Christuskind, sondern damit verbunden  leider auch allerlei Arbeit, Hektik und Betriebsamkeit. Andererseits ist es für die meisten die schönste  Zeit im Jahr. Schließlich soll bei all dem, was uns beschäftigt und uns wichtig ist, diese stillere Zeit im Jahr nicht ganz verloren gehen. Überhaupt Zeit: Sooft zerrinnt sie uns zwischen den Fingern. Wir hetzen durch das Leben und stellen fest, dass uns die Zeit für die wichtigen Dinge oft fehlt. Wir tun so, als ob die Zeit uns gehören würde, weil wir sie messen  und einteilen können. Doch so einfach ist es nicht. Denn unsere Lebenszeit ist nicht käuflich, sondern einmalig. Wir können sie nicht rückgängig machen. Es ist angebracht, immer wieder bewusst auf die Zeit und nicht auf die Uhr zu schauen. In einer Zeit der lauten Stimmen, auf die leisen Töne im Leben achten. Dazu laden wir Sie ein. Denn Advent ist für uns Christen geschenkte Zeit. Besuchen Sie einmal ganz bewusst unsere Rorate-Gottesdienste, treten Sie einmal ganz bewusst vor unsere oder Ihre Krippe und betrachten Sie das Geheimnis. Zünden Sie einmal ganz bewusst eine Kerze an oder hören Sie einmal ganz bewusst adventliche Musik. Es wird Ihnen und uns allen gut tun. Mit diesem Gemeindebrief erinnern wir an besondere „adventliche“ Ereignisse  unserer Gemeinde und laden zum Mitfeiern herzlich ein. Zudem werben wir für die bevorstehende Kirchengemeinderatswahl im März 2010.

Heinrich Lutz

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